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Spielerverträge im E-Sport

Der teuerste Fehler steht am Anfang: Wer als freie Mitarbeit bezeichnet wird, aber wie ein Angestellter trainiert, ist rechtlich angestellt. Daran hängen Sozialabgaben, Kündigungsschutz und der Jugendarbeitsschutz.

Spielerverträge im E-Sport sind selten kompliziert. Sie sind meistens unvollständig, weil sie aus Vorlagen entstehen, die für andere Sportarten geschrieben wurden oder aus einem anderen Land stammen.

Was geregelt sein sollte

Drei Punkte, die oft fehlen

Wie wir unterstützen

Wir entwerfen Verträge für Ihre Organisation oder prüfen, was Ihnen vorgelegt wurde. Wir ordnen dabei die Zusammenarbeit arbeitsrechtlich ein und regeln die Rechte an Aufnahmen so, dass beide Seiten damit arbeiten können.

Spielervertrag vor der Unterschrift prüfen

Schicken Sie ihn uns. Sie erfahren, was fehlt und was im Streitfall nicht halten wird.

Vertrag prüfen lassen

Häufige Fragen

Sind unsere Spielerinnen und Spieler angestellt oder selbstständig?

Die Einordnung richtet sich nach der tatsächlichen Durchführung. Wer feste Trainingszeiten einhalten muss, Vorgaben zu Aufstellung und Auftreten folgt und kein eigenes unternehmerisches Risiko trägt, dürfte Arbeitnehmer sein. Die Folgen einer Fehleinordnung treffen die Organisation: Sozialabgaben werden nachgefordert, im Zweifel für Jahre.

Wem gehören die Aufnahmen und Streams?

Ohne Regelung bleiben die Rechte am eigenen Bild und an der Stimme bei den Spielenden. Die Organisation darf Material nur im vereinbarten Rahmen nutzen. Weiterverwertung von Höhepunkten, Belieferung von Sponsoren und Archivmaterial nach dem Wechsel sind ausdrücklich zu vereinbaren, mit Umfang, Dauer und Vergütung.

Sind Buyout-Klauseln wirksam?

Eine feste Ablösesumme ist im Arbeitsverhältnis heikel, weil sie die Berufsfreiheit einschränkt. Wirksam sind eher befristete Verträge mit klaren Laufzeiten und Wechselfenstern. Vertragsstrafen müssen der Höhe nach angemessen sein und einen konkreten Verstoß benennen, sonst fallen sie im Streitfall weg.

Was ist bei minderjährigen Talenten anders?

Der Vertrag braucht die Zustimmung der Erziehungsberechtigten und ist ohne sie schwebend unwirksam. Dazu kommen die Grenzen des Jugendarbeitsschutzes für Trainings- und Wettkampfzeiten, die mit Turnieren in anderen Zeitzonen regelmäßig kollidieren. Einzelheiten stehen unter Minderjährige im E-Sport.

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