Zum Inhalt springen
Anrufen, 0511 – 47 55 58 11

Die passende Rechtsform für Ihre Organisation

Die meisten Organisationen wachsen aus einer losen Gruppe heraus. Spätestens wenn Geld fließt, entscheidet die Rechtsform darüber, wer persönlich haftet und was steuerlich möglich ist.

Fast jede E-Sport-Organisation beginnt als Gruppe von Leuten, die zusammen spielen. Diese Form trägt, solange nichts kostet. Sobald Startgelder, Trikots oder Sponsorenverträge dazukommen, stellt sich die Frage, wer dafür einsteht.

Die vier üblichen Wege

Was in die Satzung gehört

Wie wir unterstützen

Wir ordnen ein, welche Form zu Ihrer Größe und Ihren Einnahmen passt, entwerfen die Satzung und begleiten Gründung und Eintragung. Wo eine Umstellung ansteht, planen wir den Übergang so, dass laufende Verträge und der Spielbetrieb nicht darunter leiden.

Aus der Gruppe soll etwas Festes werden?

Erzählen Sie uns, wie groß Sie sind und was an Geld hereinkommt. Daraus ergibt sich die Form fast von selbst.

Kontakt aufnehmen

Häufige Fragen

Haften wir persönlich, solange wir kein Verein sind?

Ja. Eine lose Gruppe ist rechtlich eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts. In ihr haften die Beteiligten persönlich und gesamtschuldnerisch. Ein gebuchter Turnierplatz, ein bestelltes Trikot oder ein verpflichteter Spieler binden das eigene Vermögen. Das ist der häufigste Grund, den ersten Schritt zu gehen.

Ist E-Sport gemeinnützig?

E-Sport ist nicht als Sport im Sinne der Abgabenordnung anerkannt. Gemeinnützigkeit lässt sich deshalb nicht über den Zweck Sport begründen, wohl aber über andere Zwecke, etwa Jugendhilfe oder Bildung, wenn die Satzung und die tatsächliche Arbeit dazu passen. Wer den Status anstrebt, sollte die Satzung vor der Eintragung mit dem Finanzamt abstimmen.

Abteilung im bestehenden Sportverein oder eigener Verein?

Eine Abteilung ist schnell gegründet und nutzt vorhandene Strukturen, von der Versicherung bis zur Buchhaltung. Sie bringt aber die Vorgaben des Hauptvereins mit. Über größere Ausgaben entscheidet dessen Vorstand. Ein eigener Verein kostet mehr Verwaltung und gibt dafür die Entscheidungen zurück.

Wann lohnt sich eine GmbH?

Sobald der wirtschaftliche Betrieb überwiegt, also Preisgelder, Sponsoring und Merchandise die Vereinsarbeit prägen. Ein Verein darf wirtschaftlich tätig sein, aber nur als Nebenzweck. Wächst dieser Teil, gefährdet er die Eintragung und den Gemeinnützigkeitsstatus. Verbreitet ist die Aufteilung, bei der der Verein Jugend und Breite trägt und eine Gesellschaft das Profigeschäft.

Passt dazu